Keine Zeit für Sport? 5 Tipps für diejenigen, die wenig Zeit für Sport haben

time is money

Da mein Zeitmanagement mal wieder nicht so unfassbar gut war wie angenommen, musste ich diese Woche Vollgas geben, um nicht ganz unwichtige Uni-Sachen fertig zu kriegen. Mit einem Thema für den Blog hatte ich mich bis dato noch gar nicht beschäftigt. Timing ist zwar keine Stadt in China, dafür ist Timing aber alles.. badumtzzz. Deswegen kommt der Blogpost diesmal erst am Dienstag.  Nun ja, man hört ja oft, man soll das beste aus seiner Situation machen so heere I am once again (and again) 🙂 Dieser Blogpost zeigt, was man tun kann, wenn die Zeit für Training nicht gegeben ist.

 

Alles eine Frage der Prioritäten

Für mich bedeutet keine Zeit zu haben einfach, dass die Prioritäten anders gesetzt sind. Klar, es gibt immer Dinge, die vorgehen und auf die man nur bedingt Einfluss nehmen kann. Manchmal muss ein Projekt für die Uni/Arbeit/Schule halt fertig werden oder private Dinge lassen sich einfach nicht verschieben. Jedoch kontrollieren diese Dinge uns i.d.R. nicht 24/7. Wer z.B. jeden Abend lieber eine seiner Lieblingsserien gucken möchte anstelle zu trainieren, hat seine Prioritäten für sich persönlich so gesetzt. Das gleiche gilt auch für private Dinge. Wenn man keine Zeit für eine Beziehung hat, hat man einfach nicht den Menschen gefunden, für den man seine Prioritäten verschieben würde oder man ist selbst einfach noch nicht bereit, seine Prioritäten allgemein zu verschieben. Auch in diesem Fall hat man seine Prioritäten für sich persönlich so gesetzt. Und auch hier gilt einer meiner Grundsätze: Jeder Mensch soll tun und lassen, was er will, solange er keinen anderen Menschen schadet. Jeder soll seine Prioritäten so setzen, wie er es selbst möchte. Was einem wichtig ist und was nicht, ändert sich im Laufe der Zeit eh des Öfteren. Genießt einfach die Momente, die aus euren gesetzten Prioritäten entstehen, so gut ihr könnt.

 

Tipps um Prioritäten nicht zu sehr verschieben zu müssen

Für all diejenigen, die eine gewisse Unterstützung in ihrem Zeitmanagement brauchen, hab ich folgende Tipps, die euch dabei helfen, genug Zeit für das Training zu haben ohne eure Prioritäten zu sehr verschieben zu müssen.

 

1.) Ökonomisch denken

 

Manche Prinzipien der Wirtschaft lassen sich auch auf den Alltag übertragen. Eines der bekanntesten lautet: Minimaler Aufwand mit maximalen Ertrag. Wollen wir das nicht alle irgendwie? Auf das Training bezogen bedeutet dies nichts anderes, als das Training klug zu gestalten. Was ist wirklich nötig und was eventuell nicht? Muss es noch die vierte isolierte Bizepsübung sein oder nicht? Versuch dir bewusst zu werden, was dir bei deiner Zielsetzung hilft und was nicht, bzw. was ist noch produktiv und was ist schon unproduktiv?

 

  1. Ökologisch denken

 

Was ich damit meine? Ganz einfach: Wer morgens 30 Minuten mit dem Rad zur Arbeit fährt (Fahren, nicht Rollen ohne umkippen), spart sich evtl. schon einmal das Cardiotraining im Gym. Wieso also nicht regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren, statt 10 Minuten mit dem Auto? Einmal hin und einmal zurück und schon hat man 60 Minuten moderates Ausdauertraining am Tag in den Alltag eingebunden. Gleiches gilt auch für andere Wege, ob zu einem Kumpel oder zum Einkaufen. Der Weg zur Arbeit ist meiner Meinung nach aber am geeignetsten. Und wenn es mal regnet wie aus Eimern steht zur Sicherheit das Auto ja noch zu Hause.

 

  1. Supersätze/Zirkel/HIIT

 

Wer meine Storys auf Instagram sieht, dem wird klar sein, dass Supersätze und Zirkels zu meinen Training dazugehören wie Schweiß und ein charmantes Lächeln in den Spiegel. Meiner Meinung nach sind Supersätze und Zirkel eine der geilsten Methoden, die man im Training anwenden kann um ein Training intensiv und kurz zu halten. Man kann sein ganzes Training mit Supersätzen durchführen (Plan dazu auf dem Blog hier) oder nachdem man eine oder zwei große Übungen beendet hat (so trainiere ich z.Z.).

 

  1. Morgens trainieren

 

Meistens passiert doch alles private Abends oder Nachmittags. Champions League läuft, Germanys Next Top Model läuft, alle haben Feierabend und das Feierabendbier steht an, usw. Alles Dinge, die uns davon abhalten etwas produktives zu tun. Wie so oft ist präventiv denken hier von Vorteil. Wenn du morgens vor der Arbeit trainierst, hast du meistens deine Ruhe, da zu der Zeit einfach viel weniger Dinge anstehen, welche deine Zeit in Anspruch nehmen könnten. Ein Feierabendbier vor der Arbeit kommt nun mal nicht ganz so gut an. Wenn du morgens also dein Sport schon erledigt hast, hast du nachmittags nicht das Problem in gewisse Nöte hinsichtlich deiner Abendplanung zu kommen. Anfangs ist es natürlich schwer noch früher aufzustehen, aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran.

 

  1. Sport und Freunde/Familie vereinen

 

Gemeinsamer Sport hat viele Vorteile. Unter Anderem kann dir dein Kumpel bei deinem 150 kg Bankdrückversuch helfen und dir dabei locker 30 Kilo abnehmen, wenn deine Traumfrau am trainieren ist. Gedrückt hast du sie natürlich: „Hast du geholfen?“ „Ne, nur berührt“. Man kann sich aber einfach nur dazu motivieren regelmäßig zu trainieren. Somit verbringt man Zeit mit seinen Kumpels und hat nicht das Gefühl, dass diese zu kurz kommt.

Gerade Sport und Familie zu kombinieren finde ich persönlich sehr wichtig. Als Elternteil sollte man seinen Kindern meiner Meinung nach einen aktiven Lebensstil vorleben und versuchen beizubringen. Also wieso nicht regelmäßig mit dem Sohn am Wochenende auf den Fußballplatz kicken? Natürlich nur solange er schlechter ist als man selbst, die Legende des beinahe Fußballstars soll ja schließlich weiterleben. 😀 Oder auch Klettern, Trampolin, Fahrrad fahren… es gibt viele Möglichkeiten um Sport in den Alltag einfließen zu lassen und somit Zeit für andere Dinge zu haben.
Zeit fürs Ende 🙂