Der etwas andere Zusammenhang von Sport und Ernährung

Fitness Food Gesundheit Essen Sixpack

In meiner Zeit als Trainer im Fitnessstudio ist mir folgendes Problem häufiger begegnet: Die Trainierenden kommen regelmäßig ins Fitnessstudio, verfolgen dort auch bestimmte optische/gesundheitliche Ziele, aber erreichen diese meistens nicht.

Viele sind sich sogar bewusst, dass es an ihrer Ernährung liegt, doch finden keinen Weg dies zu ändern. Mir ist klar, dass es für einige Fitnessstudiobesucher schon schwer genug ist, sich aufzurappeln und regelmäßig zum Sport zu kommen. Man verlässt in diesem Fall seine Komfortzone. Wenn jetzt noch das grundlegende Ernährungsverhalten geändert werden soll, müssen diese Personen eine weitere Komfortzone verlassen. Auch fortgeschrittene Trainierende kämpfen mit den gleichen Problem(en). Um diesen Schritt ein wenig leichter vonstatten gehen zu lassen, habe ich im folgenden verschiedene Gleichmäßigkeiten zwischen Training und Ernährung aufgelistet und erläutert. Denn: Was du im Training schaffst, schaffst du auch in anderen Lebensbereichen, z.B. der Ernährung.

Fitness Essen Sixpack Essen Routine

Komfortzone verlassen

Wie einleitend erwähnt, müssen wir für das Training unsere Komfortzone verlassen. Wir müssen ein gewissen Reiz setzen, der uns körperlich anstrengt. Nach jedem Training kannst du also stolz auf dich sein, dass du deine Komfortzone erneut verlassen hast. Dieser Stolz sollte in positive Energie umgewandelt werden. Gleiches kannst du auf dein Ernährungsverhalten übertragen. Versuche einfach, nicht immer den einfachen und schnellen Weg zu gehen und dir was fertiges zu kaufen oder zu bestellen. Stell dich häufiger in die Küche und bereite dir selbst was zu Essen. Jedes Mal, wenn du dies machst anstatt den einfachen Weg zu gehen, kannst du gewissermaßen auch stolz auf dich sein und ziehst aus den gesunden Nährstoffen positive Energie.

Prioritäten setzen

Wenn du Sport machst, nimmst du dir extra Zeit dafür. Dabei setzt du Sport als Priorität vor z.B. Fernsehen. Versuche nun, gesunde und bewusste Ernährung zu einer Priorität werden zu lassen. Anstelle von 4 Folgen deiner Lieblingsserie auf Netflix, guckst du halt nur 2 Folgen. Die Zeit, die du sparst, nutzt du dafür dir etwas gesundes zu kochen oder auch mal gesund essen zu gehen. Wer keine Zeit für etwas hat, setzt oftmals nur seine Prioritäten falsch. Also setz deine Prioritäten (so gut es geht) richtig und sei produktiv.

Finde deinen Plan

Gerade für Anfänger ist es ratsam mit dem allgemeinen Beginn der sportlichen Tätigkeit im Fitnessstudio einen strukturierten Trainingsplan ausgestellt zu bekommen, welchen sie abarbeiten können. Mit der Zeit fangen diese Anfänger an, von sich aus nach Übungen zu fragen, welche alternativ eingesetzt sowie zusätzlich absolviert werden können. Auch ein höherer Schwierigkeitsgrad ist erwünscht, um das Training noch mehr auf die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben abzustimmen. Genauso kannst Du es bei der Ernährung angehen! Such dir Rezepte aus, die du nachkochst und welche dich nicht überfordern. Mit der Zeit findest du heraus, welches Gewürz dir schmeckt, welche Gemüsearten du gerne isst. Anstelle von Kichererbsen kochst du dein Rezept halt mit Kidney Bohnen.. beides Hülsenfrüchte: eigene Alternative. Mit gewisser Zeit und Übung möchtest du deinen Rezept das gewisse Extra verleihen und verwendest deswegen zusätzliche Komponenten, um dein Rezept auf deine eigenen Bedürfnisse und Vorlieben abzustimmen.

Fitness Essen Sixpack Essen Routine

Routine reinbringen

Viele Leute trainieren regelmäßig und immer an den gleichen Tagen. Das schafft Routine und kommt unserem menschlichen Verhalten entgegen. Es gibt Struktur und Sicherheit. Irgendwann ist dieses Verhalten angelernt und wir machen es quasi automatisch. Deswegen: Lass gesunde und ausgewogenen Ernährung zu deiner Routine werden. Esse unter der Woche lieber mal ein gesunden Porridge mit Früchten zum Frühstück, anstelle eines belegten Baguettes beim Bäcker. Wenn du dir bestimmte Verhaltensmuster angewöhnst, sind diese gespeichert und nicht mehr schwer umzusetzen.

Gönn´dir

Im Training ist nicht ratsam, über Monate hinweg immer 110% zu geben bis man sich im Endeffekt kaputt gemacht hat (Falls du zu diesem Thema mehr erfahren möchtest, schau dir meinen Blogpost von letzter Woche an). Der Körper und der Kopf brauchen Pausen und Regeneration. Pausen und Regeneration bezogen auf die Ernährung bedeutet, dass du dir auch mal was gönnen sollst, was dir gut tut. Mal nett brunchen, mal eine Tafel Schokolade.. solange du grundlegend ein gesunden Lebensstil führst,sind „Reefeeds/Cheatdays“ ein gutes Balsam für die Seele um gestärkt dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat.

Bis dahin, stay motivated and eat chocolate 🙂

Author: dennisglanz

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.